Auf alten Wegen von Achern auf die Hornisgrinde... - S/U/N/A - Die 4 Reuthers

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Auf alten Wegen von Achern auf die Hornisgrinde...

Wandern
Schon bestimmt seit zwei Jahren wollte ich von Achern hoch auf die Hornisgrinde wandern. Irgendwie war aber nie der richtige Zeitpunkt, und vielleicht habe ich mich auch nicht getraut. Immerhin sind 1000 Höhenmeter zu bewältigen auf 15 km Wegstrecke.
Heute ist es soweit: Ich habe Zeit, bestes Wanderwetter für die Hornisgrinde habe ich auch: Alles ist regenverhangen und neblig - kein B500-Schönwetterwanderer stört. Man kann alles positiv sehen.
Der Start am Bahnhof Achern ist noch farbenfroh.
Nein, keine Sorge - die Sackgasse gilt nur für Autos. Die blaue Raute ist unsere Wegmarkierung. Und wir werden sie noch ein paar Mal verlieren und fast genauso oft wieder finden...
Der Weg geht durch halb Achern, ich komme an der Jahnhalle vorbei, und so richtig schön wird es dann bei der Illenau, die ich umrunde.
Auf dem ersten Bild von der Illenau erhascht man einen Blick auf die Schwarzwaldberge - da will ich hin. Zuerst umrunde ich die Illenau. Etwas düster von der Stimmung her, bedrohlich. Und ich erfahre, dass Heinrich Hansjakob Patient in der Illenau war. Hier schließt sich der Kreis, denn einen der Hansjakobwege will ich auch noch gehen.

Man sieht's: So langsam komme ich aus der Stadt in die Natur.
In Sasbachwalden angekommen komme ich kurz rechten Weg ab - lande auf der Straße und mag es nicht glauben, dass ich hier gehen soll. Soll ich auch nicht: Ich gehe zurück und finde dann versteckt zwischen den Häusern das Schild. Ein kurzes Stück Privatweg ohne Haftung, weiter geht's!
Weiter in Sasbachwalden wird es malerisch. Zeit für eine kurze Rast mit Wasser und Apfel. Sogar der Holzstoß braucht eine Regenplane, und es wird wirklich düster beim beschwerlichen Aufstieg durch die Gaishöll-Wasserfälle.
Hier macht's mir der Schwarzwaldverein nicht leicht... Zweimal muss ich mich noch mehr oder weniger kurz verlaufen in der Nähe der Notfallspur, dann komme ich in den Märchenwald. (Und diesen Felsenpfad probiere ich auch mal aus)
Ganz zum Schluss komme ich in die wunderbare Grindenlandschaft, die bei diesem Wetter tatsächlich nur anders ist als bei schönem Wetter, aber nicht weniger reizvoll. Die Nebelschwaden jagen mich, und ich komme mir vor wie ein Tagesmarsch von der nächsten menschlichen Siedlung - dank des Windes höre ich die Schwarzwaldhochstraße nicht. Da stört es auch nicht, dass das Regenwasser nicht nur über die Straße läuft, sondern auch den Pfad in einen Bachlauf verwandelt. Nur fotografieren mag ich nicht mehr, weil das Handy eh schon nass ist - und ich weiß, dass ich spät dran bin auf meinem Weg zum Treffpunkt am Mummelsee. Ich will die 15 km ja nicht wieder zurück laufen...
SUNA - Silke, Udo, Niklas und Annika

leben in der schönen Ortenau. :-)
w e b m a s t e r @ d i e 4 r e u t h e r s . d e
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